Sonne

Sonne

Sonne ist Leben, wir brauchen ihr Licht und ihre Wärme! Zu häufig und zu viel kann aber auch hier schädlich sein. Im Sinne einer guten Hautkrebsvorsorge soll extreme und intensive Sonnenbestrahlung vermieden werden. Der richtige Sonnenschutz bedeutet daher Gesundheitsvorsorge.

Er besteht zunächst aus dem Tragen von Textilien wie einer Kopfbedeckung und Sonnenbrille. Bei starker Sonneneinstrahlung sind auch langärmelige, luftige Oberteile ratsam, um einen Sonnenbrand zu vermeiden. Wenn möglich, ist der Aufenthalt in der direkten Sonne zwischen 11:00 und 15:00 generell so kurz wie möglich zu halten. Auch Schatten reduziert die UV-Strahlung nur um 50 %. Ein effizientes Sonnenschutzprodukt ist daher unerlässlich und sollte auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sein. Die verschiedenen Anwendungsformen und Konsistenzen ermöglichen einen maßgeschneiderten Schutz für persönliche Vorlieben.

Ein ausreichend hoher UVA-Schutz ist durch das eingekreiste UVA-Symbol (genormtes Logo) auf der Packung erkennbar. UVA –Strahlen zeigen sich für vorzeitige Hautalterung und Sonnenallergie verantwortlich. Das Sonnenschutzprodukt muss in ausreichend hoher Menge aufgetragen werden: nur die Menge von 6 TL für den ganzen Körper eines Erwachsenen gewährleistet das Erreichen des angegebenen Lichtschutzfaktors. Er besagt, um wie viel sich die Eigenschutzzeit verlängert, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Reizen Sie diese Zeit nie vollständig aus und cremen Sie ausreichend oft nach: Sand, Wasser, Abtrocknen, Schwitzen etc. reduzieren die Wirkung und machen ein Nachcremen erforderlich. Schützen Sie sich konsequent, damit die Sonne keine Schattenseiten zeigen kann!

Was Sie tun können, wenn das Sonnenbad doch einmal zu intensiv war, erfahren Sie hier:

Sonnenbrand

Wenn Sie spüren, dass die Haut spannt und brennt, sollten Sie sofort als erste Maßnahme aus der Sonne gehen. Je länger Sie in der Sonne bleiben, umso schlimmer können die Folgen sein. Erste Hilfe ist schließlich das Kühlen des verbrannten Bereiches. Kühlen Sie zunächst mit kühlem fließendem Wasser. Auch das Tragen eines nassen T-Shirts kann Abhilfe schaffen.

Zur Kühlung der Gesichtshaut können Sie feuchte Baumwoll- oder Leinentücher verwenden, vermeiden Sie aber jegliches Reiben und Rubbeln beim Abtrocknen, sondern tupfen Sie die Haut maximal zart ab.

Nach dem Kühlen sollten Sie ein feuchtigkeitsspendendes Gel auftragen. Gele und Cremen auf Wasserbasis eignen sich zu diesem Zweck besonders gut. Salben und fette Cremen bewirken hingegen einen Hitzestau und verstopfen die Poren.

Kühlende Sprays und Lotionen mit verschiedenen Inhaltsstoffen sind in der Apotheke erhältlich. Hautberuhigend wirkt beispielsweise der Inhaltsstoff Dexpanthenol.

Als Naturheilmittel kann ich Aloe Vera wärmstens empfehlen. Haben Sie eine Aloe Vera Pflanze zu Hause, können Sie die fleischigen Blätter der Länge nach aufschneiden und den Saft auftragen. Am besten zu handhaben sind nahezu 100 % reine Aloe Vera Gele aus der Apotheke. Sie versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und lindern Brennen und Schmerzen. Lagern Sie die Tube noch dazu im Kühlschrank, haben Sie zusätzlich einen wunderbar kühlenden Effekt.

Haben sich Blasen gebildet oder ist der Sonnenbrand von Schmerzen begleitet, handelt es sich um ein Kind oder treten zusätzlich Kopfschmerzen auf, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

Vergessen Sie in keinem Fall, ausreichend viel Wasser zu trinken, um ihren Flüssigkeitshaushalt auszugleichen!

Alles Gute!

 

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