Vitamin C

Zitrone

Der Herbst verwöhnt uns nun in seinen schönsten Farben und beschert uns eine goldene Zeit. Nicht zuletzt durch die massiven Temperaturschwankungen laborieren viele von uns aber auch an ersten Erkältungen. Mit meinem Video über Vitamin C liefere ich Ihnen einen Anleitung, wie Sie mehr Vitamin C aus Ihrer Nahrung gewinnen, es besser verfügbar wird und worauf Sie bei Präparaten aus der Apotheke achten sollen, damit sie optimal bei Ihnen zur Wirkung gelangen. Gerade in Kombination mit Zink und Vitamin D können Sie eine schnelle erste Abwehr unterstützen, die Symtome mildern, und die Dauer Ihrer Erkältung verkürzen. Werden Sie schneller fit! Gesundheit!

Hier der link zu meinem Video über Vitamin C:

 

 

Wie hoch ist der Tagesbedarf an Vitamin C?

Die Empfehlungen für die tägliche Zufuhr sind abhängig von Alter und Geschlecht. Frauen werden täglich 95 mg, Männern täglich 110 mg Vitamin C empfohlen. Das gilt für gesunde Erwachsene ab 19 Jahren und ist mit einer ausgewogenen Ernährung gut abzudecken. Der Tagesbedarf bei Kindern und Jugendlichen liegt deutlich darunter. Es gibt aber natürlich auch Personengruppen mit einem deutlichen Mehrbedarf.

Welche Menschen haben einen erhöhten Bedarf an Vitamin C?

Dazu gehören schwangere Frauen und stillende Mütter, Sportler bzw. Menschen, die mit sehr hohem körperlichen Einsatz arbeiten oder massiv unter Stress stehen. Vor allem aber haben Raucher einen zusätzlichen Bedarf, weil sie einen um fast 40% höheren Umsatz an Vit. C haben und sehr oft erniedrigte Blutspiegel aufweisen: Raucherinnen sollten 135 mg und Raucher 155 mg tgl. aufnehmen, ganz wichtig: über den Tag verteilt.

Vitamin C-Bomben?

Die besten Vitamin-C-Lieferanten sind die Acerolakirsche, Hagebutten, Sanddornbeeren, Schwarze Johannisbeeren und Gemüsepaprika. Zwar ein bißchen weniger Vitamin C enthalten Brokkoli, Kiwi und Zitrusfrüchte, Erdbeeren und Spinat z.B., aber dafür stehen sie öfter am Speiseplan. Nicht zu vergessen ist auch die Aufnahme über verarbeitete Le.mi, so sind Fruchtsäfte und andere Getränke oft mit Vitamin C angereichert bzw. wird es vielen Fleisch- und Wurstwaren als Zusatzstoff, als Antioxidationsmittel beigefügt und gewährleistet so eine längere Frische und Haltbarkeit.

Vitamin C reagiert sensibel…

Einerseits variiert der Vitamin C-Gehalt von Obst und Gemüse sehr stark je nach Zeitpunkt der Ernte, Transport, Dauer und Art der Lagerung. Aber auch die Zubereitungsart ist ent-scheidend: Vitamin C wird nämlich durch Luftsauerstoff und hohe Temperaturen zerstört und geht beim Kochen ins Kochwasser über, es gehört ja zu den wasserlösl. Vitaminen. Deswegen gründlich aber nur kurz waschen und am besten Gemüse nur dämpfen um den Verlust gering zu halten. Viele Gemüsearten enthalten außerdem das Enzym Vitamin-C-Oxidase, das vor allem beim Zerkleinern von Lemi frei wird und das Vit. C oxidiert. Deshalb Rohkost nach dem Zerkleinern rasch verzehren.

Vitamin C und seine wichtige Rolle in der Immunabwehr

Vitamin C unterstützt einerseits das angeborene oder unspezifische Immunsystem, das der schnellen Erstabwehr von Krankheitserregern dient: Es stimuliert hierbei die Funktion der Phagozyten, das sind Zellen wie die weißen Blutkörperchen, die Krankheitserreger in ihr Inneres aufnehmen und unschädlich machen. Vitamin C unterstützt auch die Schleimhaut als Barriere gegen das Eindringen von Erkältungsviren und regt die Vermehrung der T-Lymphozyten an, das sind Zellen als Bestandteil des erworbenen Immunsystems, das sich nach Kontakt mit Krankheitserregern durch Bildung von Antikörpern wie ein Schutzschild aufbaut. Einen wesentlich Anteil der immunstimulierenden Eigenschaften stellt die Beseitigung von freien Radikalen dar, die im Zuge von Abwehrprozessen im Körper anfallen. Freie Radikale sind hochreaktive, schädliche Verbindungen, die für den Körper eine Belastung darstellen, und, wenn sie überhand nehmen, zum sog. oxidativen Stress führen, der Krankheiten begünstigen kann. Für eine effektive antioxidative Wirkung sind hier Kombinationen mit Vitamin E, Coenzym Q10, Zink und Selen sinnvoller als eine hochdosierte Gabe von Vitamin C alleine.

Wirkt sich Vitamin C auf unsere Stimmung aus?

Es trägt auf jeden Fall ein kleines Scherflein bei, weil es an der Bildung von Serotonin aus der Aminosäure Tryptophan im Körper beteiligt ist. Serotonin wird ja im Volksmund auch als Glückshormon bezeichnet und gibt uns das Gefühl von Gelassenheit, innerer Ruhe und Zufriedenheit. Auch auf die Bildung anderer Botenstoffe im Nervensystem hat Vitamin C seinen Einfluss und verringert Müdigkeit und Energielosigkeit.

Warum ist Vitamin C häufig anderen Medikamenten zugesetzt?

Vitamin C hat in sehr vielen Bereichen eine wissenschaftlich bestätigte Wirkung und ist damit in vielen Bereichen einsetzbar: das betrifft das Immunsystem, als Antioxidans, bei der Energiesynthese, im Nervenstoffwechsel, es verbessert die Aufnahme von Eisen und ist wichtig für den Kollagenstoffwechsel betreffend Blutgefäße, Knochen, Knorpel, Zähne, Zahnfleisch und Haut, verbessert z.B. die Wundheilung. Der Einsatz ist also mehr als vielfältig. Zumal Vitamin C (Ascorbinsäure) als Antioxidans auch die Haltbarkeit verlängert.

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